Ein kurzer Blick auf alle Klassen

Bis Black Desert offiziell in den westlichen Raum vordringt, vergeht zwar noch eine ganze Weile, das hält uns aber nicht davon ab schon jetzt einen kleinen Blick auf die verschiedenen Klassen zu werfen, die das Spiel zu bieten hat. Immerhin startet bereits der erste Alpha-Test.Die meisten Klassen entsprechen dabei dem genretypischen Standard, bringen jedoch einen kleinen Twist mit sich. Letztendlich sind aber alle Klassen in Black Desert „genderlocked“, auch wenn sich einige der Männlein und Weiblein nur geringfügig unterscheiden, gibt es doch wichtige Unterschiede. In diesem Beitrag bedienen wir uns stark an einem Forumspost von cyndihio von 2p, danke an dieser Stelle für die Mühe.

Blader – Nahkampfassassine mit Bereichseffekten

Schnelle, harte Nahkampfaction mit dem Blader.

Der Blader entspricht einer typischen, schnellen Variante eines Nahkämpfers, der sich am ehesten mit Schurken anderer Spiele vergleichen lässt. Viele seiner Fähigkeiten machen vom langen Schwert Gebrauch, das er bei Bedarf aber aufteilen kann, um mit zwei kleineren Klingen zu attackieren.

Auch im Fernkampf ist er nicht wehrlos, hier kann er zum Bogen greifen und seine Feinde aus der Distanz beharken. Dennoch sollte man den Blader nicht mit einem klassischen Krieger verwechseln; seine leichte Rüstung steckt nicht viele Schläge weg und die hohe Mobilität ist das Einzige, was ihn von seinem virtuellen Ableben trennt.

Im Gegensatz zur weiblichen Variante dieser Klasse besitzt der Blader aber auch relativ solide AoE-Fähigkeiten, was ihm beim Grinden und Gruppenspiel mehr Einsatzmöglichkeiten bietet.

Plum (weiblicher Blader) – Tödliche Jägerin von Einzelzielen

Einzelziele schaltet die Plum in Windeseile aus.

Die weibliche Variation des Bladers heißt Plum und teilt sich viele Aspekte mit ihrem männlichen Gegenstück. Während der Blader aber auch akzeptablen Gruppenschaden verursachen kann, ist die Plum voll und ganz auf Einzelzielschaden ausgerichtet, was sie vor allem im PvP zu einer tödlichen Begegnung macht.

In vielen Fällen ist sie in der Lage, einzelne Ziele auszuschalten, noch bevor diese sich von ihren zahlreichen Betäubungseffekten erholen können. Die Defensivfähigkeiten sind aber auch bei ihr schwach ausgeprägt. Wenn es ihr nicht gelingt, mit der hohen Mobilität den feindlichen Treffern zu entgehen, haucht sie sehr schnell das Leben aus – wie fast alle Klassen mit leichter Rüstung.

Wizard und Witch – Heilende Glaskanonen

Witch und Wizard verfügen über große Bereichszauber.

Abgesehen von den verschiedenen Animationen gibt es keinerlei spielerische Unterschiede zwischen den Zauberklassen Wizard (männlich) und der Witch (weiblich). Sie sind reine Fernkämpfer, die sich auf verheerende Flächenzauber spezialisiert haben und ihren Feinden mit Blitzen, Feuerbällen und Erdbeben zusetzen.

Ihre Stärke liegt im Gruppenkampf und dem Bezwingen vieler Feinde gleichzeitig, dafür ist ihre Schwäche der Kampf gegen einzelne Ziele. Direkten Feindkontakt sollten sie nicht lange ausgesetzt sein, denn die leichte Rüstung absorbiert nur wenige Schläge, bevor die Glaskanonen das Zeitliche segnen.

Sowohl im PvP als auch PvE sind die Zauberer aber gerne gesehen, denn neben ihrem reinen Schaden bringen sie auch Heilung und Schilde für Gruppenmitglieder mit, was sie zu einer perfekten Ergänzung jeder Spielertruppe macht.

Tamer – 4 Pfoten und 2 Hände

Zu zweit unschlagbar, alleine ein leichtes Opfer.

Die Damen der Klasse Tamer sind für sich alleine genommen wohl schlichtes Kanonenfutter. Alleine halten sie kaum einem Kampf stand und sterben aufgrund der leichten Rüstung ausgesprochen schnell. Gefährlich wird diese Beschwörerin aber, sobald sie ihren Begleiter in den Kampf ruft, der sie für eine begrenzte Zeit unterstützt.

Die verheerenden Fähigkeiten der Bestie ermöglichen es dem Tamer, ein dem Anschein nach verlorenes Match noch in eine 2vs1-Situation umzukehren. Besonders im PvP spielt sie sich eher wie ein Assassine, die auf ihren kurzen Augenblick der Überlegenheit wartet, um einzelne Feinde zu überrumpeln. Es benötigt allerdings Zeit, um die verschiedenen Pet-Fähigkeiten zu meistern, und sobald die Zeit abgelaufen ist, ist der Kampf im Regelfall entschieden.

Tamer können darüber hinaus ihren Begleiter als Reittier benutzen, was die Auswahl der Mounts deutlich von den anderen Klassen abhebt.

Archer – Kiterin mit hohem Fernkampfschaden

Kiten und Killen - die Bogenschützin läuft gerne davon.

Die Archer ist eine traditionelle Fernkämpferin, die sich fast vollständig auf ihren Bogen verlässt. Feindlichem Schaden entgeht sie, indem sie Feinde lange genug hinter sich herzieht („Kiten“), bis ihnen schlicht die Lebensenergie ausgegangen ist.

Da nicht jedem dieser Spielstil gefallen wird, der optisch ein wenig an „So lange weglaufen, bis der andere aufgibt“ erinnert, eignet sie sich wohl nicht für jeden. Ihr Schaden ist aber nicht zu unterschätzen und auch ihre Bereichsfähigkeiten sorgen in Gruppenkämpfen oft für das Zünglein an der Waage, welches den Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmacht.

Gelingt es den Feinden, sie im Nahkampf zu erwischen, hat sie zwar einige Fluchtoptionen, aufgrund der leichten Rüstung aber nicht viel Zeit, um von diesen auch Gebrauch zu machen.

Warrior – Standhafte Krieger mit guter Mobilität

Klassich und bekannt: Der Krieger tankt und kontrolliert.

Wer es klassisch mag, der greift zum Warrior. Mit Schwert und Schild bewaffnet bietet er sich hervorragend als Tank an und kann aufgrund seiner schweren Rüstung viele Schläge einstecken.

Trotz seiner gewichtigen Ausrüstung hat der Warrior einige Tricks auf Lager und nur wenig von seiner Beweglichkeit eingebüßt, sodass er Attacken schlicht ausweichen kann. Er kann eine Defensivhaltung aktivieren, mit der er (für eine Weile) sämtlichen von vorne eingehenden Schaden ignorieren kann. Eine der Schwierigkeiten liegt darin, zu erkennen, wann man die Haltung wechseln sollte, um von der Defensive in die Offensive zu wechseln.

Valkyrie (weiblicher Krieger) – Tankende Supporterin (und 72% cooler als Warrior)

Die Valkyrie kann tanken, aber auch heilen und buffen.

Das weibliche Gegenstück zum Warrior ist die Valkyrie. Ähnlich wie ihre männlichen Kollegen liebt sie es an der Front zu sein und kann Schaden mit ihrem Schild abfangen oder relativ soliden Schaden austeilen.

Ihr fehlen dafür die Mobilitätsfähigkeiten, was ihr kaum Rückzugs- oder Verfolgungsoptionen gibt. Um dieses Manko auszugleichen, verfügt sie dabei über Support-Fähigkeiten – ausgesprochen passend für eine Valkyrie, ein motivierendes Kriegerinnensymbol.

Wer die Eier-legende-Wollmilchsau spielen möchte, tanken, heilen und Schaden verursachen gleichzeitig will, der greift zur Valkyrie.

Giant – Der Wolf im Menschenpelz

Rohe Gewalt steckt in dem Giant. Und dieser steckt meistens Äxte in seine Feinde.

Rohe, animalische Kraft zeichnet den Giant aus. Sein Platz ist an vorderster Front, wo er Feinde ohne Gnade beharkt, bis einer von beiden im Dreck liegt. Er bringt starke Kontrolleffekte mit sich und kann somit ganze Gegnergruppen in Schach halten und aufgrund mittelschwerer Rüstung auch eine Weile dabei überleben.

Wenn die beiden Äxte nicht ausreichen, um Kleinholz aus den Feinden zu machen, kann sich der Giant kurzzeitig in einen riesigen Wolf verwandeln, was seine Offensiv- und Defensiv-Fähigkeiten massiv steigert.

Wer einen Charakter spielen will, der gerne aufs Ganze geht und keinen Millimeter zurückweicht, der sollte sich für den Giant entscheiden.

Sorceress – Manahungrige Zerstörerin

Die Sorceress mag es heiß - sie geht gelegentlich in den Nahkampf.

Die Sorceress bringt nicht nur einen coolen Gothic-Look mit, sondern auch jede Menge zerstörerischer Zauber. Im Gegensatz zur Witch und zum Wizard ist sie aber darauf angewiesen, auch gelegentlich in den Nahkampf zu treten, um dort einige Zauber zu entfesseln, die auf lange Distanz keine Wirkung hätten.

Die Sorceress eignet sich eher für erfahrene Spieler, denn ihr Manahaushalt ist schwierig zu managen und übereifrigen Spielern geht bereits nach wenigen Zaubern der Saft aus.

Hinzu kommt die Schwierigkeit, dass die Sorceress kaum Fehler verzeiht und selbst Veteranen sich häufig mit dem Gesicht voran auf dem Boden wiederfinden könnten. Gleichzeitig zählen begabte Spieler dieser Klasse zu den größten Gefahren, die man in Black Desert antreffen kann – im PvP sollten diese Damen also stets eine hohe Zielpriorität haben.

Artikel von mein-mmo.de
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